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Probebohrung auf dem Grandplatz

Knapp 20 Jahren war der Grandplatz ungenutzt und lag brach. Nun werden die Verorgungsbetriebe Kronshagen (VBK) den Grandplatz für die regenerative Wärmeerzeugung mit Geothermie nutzen.

Vor einiger Zeit hat die Gemeinde Kronshagen gemeinsam mit der Öffentlichkeit einen Sanierungsplan erarbeitet, um die Fläche wieder nutzbar zu machen. Dazu wurde im ersten Schritt der granulare Bodenbelag entfernt, da dieser aus heutiger Sicht mit Schadstoffen belastet ist und fachgerecht entsorgt werden muss.

Bevor die Flächen für die Kronshagenerinnen und Kronshagener umgestaltet wird, haben die VBK ein Geothermieprojekt initiiert.

Mit Geothermie sollen zukünftig die bestehenden Gaskraftwerke in der Wärmeversorgung ablöst werden. Generelles Ziel ist ein klimaneutrales und dekarbonisiertes Fernwärmenetz in Kronshagen! Die Freifläche auf dem Grandpatz wurde Mitte 2024 im Zuge der Wärmewende Kronshagens auf geothermales Potential untersucht. Die 300 Meter tiefe Probebohrung durch unseren Partner „Gernot Daries & Sohn“ hat wertvolle Erkenntnisse gebracht.

Diese Testbohrung wurde mittels eines Thermal Response Tests untersucht, um zu zeigen, wie geeignet das Gebiet für Geothermie ist. Konkret wurde damit bestimmt, wie viel Energie aus einer Sonde gewonnen werden kann und wie viele Sonden perspektivisch auf dem Grandplatz eingesetzt werden können, um das größtmögliche Potential an Wärme auszuschöpfen.

Da die Ergebnisse vielversprechend waren, haben wir mit den Arbeiten auf dem Grandplatz begonnen. Die VBK bohren 60 Geothermiebohrungen in jeweils 300 Meter Tiefe. Die Arbeiten für die Bohrung sollen im November 2025 abgeschlossen werden.

Bauarbeiten auf dem Grandplatz mit Partner 'Gernot Daries & Sohn'
Bauarbeiten auf dem Grandplatz mit Partner 'Gernot Daries & Sohn'

Wie funktioniert Geothermie?

Die von VBK genutzte oberflächennahen Geothermie beruht darauf, dass der Boden in geringen Tiefen (meist bis etwa 400 m) das ganze Jahr über eine relativ konstante Temperatur von ca. 8–12 °C hat, die insbesondere in den Wintermonaten deutlich höher als die Umgebungstemperatur ist.

Diese im Boden vorhandene Wärme wird mit Erdwärmesonden aufgenommen und mithilfe von Soleleitungen einer oder mehrerer Wärmepumpen zugeführt. Die Wärmepumpen heben das Temperaturniveau an, sodass die Energie zum Heizen von Gebäuden oder zur Warmwasserbereitung genutzt werden kann.

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