Energiespartipps

Ob Standby, lüften oder die richtige Beleuchtung – es gibt verschiedene Möglichkeiten, Energie zu sparen.

Strom sparen

Der Verbrauch von Elektrogeräten kann in den meisten Fällen einfach ermittelt werden. Hierfür wird ein Messgerät zwischen Gerätestecker und Steckdose geschaltet. Der aktuelle Stromverbrauch oder Verbrauch über einen bestimmten Zeitraum kann damit gemessen werden. Die VBK halten solche Messgeräte zum Verleih an unsere Kunden bereit. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf und erkundigen sich nach der Verfügbarkeit dieser Messgeräte.

Besonders Elektrogeräte, zu deren wesentlicher Eigenschaft die Veränderung der Temperatur gehört, zählen zu den starken Energieverbrauchern im Haushalt (z. B. Durchlauferhitzer, Waschmaschinen, Kühlschränke u. v. m.). Achten Sie bei Neuanschaffung solcher Geräte auf die Einstufung in die Energieeffizienzklasse A+++ bis A+. Auf Geräte der Klassen B bis G sollten Sie auf jeden Fall verzichten.

Die Einstellung der richtigen Temperatur ist oft entscheidend für den optimalen Nutzen des Gerätes und des Stromverbrauches:

  • Ein Kühlschrank sollte z. B. auf 6-7 Grad Celsius eingestellt sein (siehe Herstellerangaben). Kältere Temperaturen sorgen nicht für längere Haltbarkeit der Lebensmittel, mit Sicherheit aber für deutlich mehr Stromverbrauch.
  • Wird der Durchlauferhitzer zur Warmwasserbereitung z. B. auf 60 Grad Celsius eingestellt, verbrennen Sie sich nicht nur die Hände, sondern auch jede Menge "Bares".
  • Schalten Sie Ihre Waschmaschine nur vollbeladen ein. Waschen Sie mit niedrigen Temperaturen bzw. im Öko-Programm (z. B. bei 30-40 Grad Celsius oder ECO-Taste). Der Energieverbrauch sinkt deutlich, ohne dass Sie an Waschleistung oder Hygiene einbüßen, auch wenn der Waschgang vielleicht etwas länger dauert.
  • Kochen Sie mit Töpfen, welche vollständig auf die Herdplatte passen. Nutzen Sie passende Deckel für Ihre Töpfe. Die eingestellte Kochtemperatur wird schneller erreicht und die Wärmeabgabe an die Umgebung wird gesenkt.

Die Beleuchtung des Haushaltes macht mit 10 bis 15 % zwar nur einen relativ geringen Anteil am Gesamtstromverbrauch aus, besitzt aber großes Einsparpotential. Auch wenn die Auswahl der angenehmen Lichtfarbe von Energiesparlampen oder LED nicht ganz einfach ist, kann durch den Einsatz dieser sparsamen Leuchtmittel der Verbrauch deutlich reduziert werden. Das Licht auszuschalten beim Verlassen des Raumes gehört natürlich ebenfalls dazu.

Fernbediente Geräte verleiten zur Nutzung des Stand-by-Modus. In diesem Modus fließt aber weiterhin ungenutzter Betriebsstrom. Schalten Sie daher Ihr Gerät nach der Nutzung am Ausschalter des Gerätes aus oder verwenden Sie Steckdosenleisten mit separatem Ausschalter. Ungenutzte Ladegeräte für Handy oder Laptop sollten nach Gebrauch aus der Steckdose entfernt werden.

Richtig heizen und lüften

Richtiges Lüften ist für Raumklima und die Gesundheit wichtig. Gekippte Fenster erfüllen ihren Zweck nicht effizient, sondern geben vor allem die Wärme durchgehend an die Umwelt ab, ohne dass die verbrauchte Raumluft ausreichend getauscht wird. Dagegen hilft „Stoßlüften“ – schon einige Minuten lang weit geöffnete Fenster sorgen für viel frische Luft im Raum, ohne dass der Raum völlig auskühlt. Sorgen Sie ruhig für etwas Durchzug, die Luftzirkulation fördert den Austausch der Raumluft.

Senken Sie die Raumtemperatur – schon die Senkung der Raumtemperatur um 1 Grad Celsius spart Ihnen ca. 5% bis 10% des Wärmebedarfes und damit jede Menge Heizkosten. Überprüfen Sie ggf. die Zeitschaltung bzw. Einstellung Ihrer Heizungsanlage – Sie benötigen das warme Badezimmer wahrscheinlich eher direkt nach dem Aufstehen und nicht erst, wenn Sie bereits das Haus verlassen haben.

Ein Großteil der Wärmeenergie wird über Fenster, Außenwände oder Dächer an die Umwelt abgegeben. Wenn Sie Hauseigentümer sind, fragen Sie z. B. einen Energieberater oder Fachbetrieb für Wohnraumdämmung, welches Einsparpotential in Ihrem Objekt schlummert. Zudem gibt es diverse Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung (z. B. KfW).